AGL stimmt Eckpunktepapier zu – inhaltliche Arbeit muss jedoch weitergehen

Die Landjugendverbände in Baden-Württemberg sind Sprachrohr der Junglandwirtinnen und Junglandwirte in Baden-Württemberg sowie der Jugend im Ländlichen Raum. Anliegen der Arbeitsgemeinschaft der Landjugendverbände in Baden-Württemberg (AGL) ist es, für junge Menschen in der Landwirtschaft eine gute Perspektive für die Zukunft zu schaffen. Die AGL stimmt daher dem Eckpunktepapier, noch vielmehr jedoch dem dahinterstehenden Prozess zu. Dieser darf keinesfalls mit dem heutigen Tag enden, sondern muss konsequent fortgesetzt werden.

Am Runden Tisch zum Eckpunktepapier hat die AGL von Anfang an mit verhandelt. Die nun vorliegenden Ergebnisse bieten dem Berufsnachwuchs eine Perspektive, gerade weil aufgezeigt wird, dass die geforderten Leistungen nicht ohne finanziellen Ausgleich erbracht werden können. Im Endeffekt stellt der Kompromiss eine gute Grundlage für weitere inhaltliche Arbeit dar. Ziel muss es allerdings auch sein, dass der Handel seiner Verantwortung mehr gerecht wird.

Parallel zu den Verhandlungen zum Eckpunktepapier suchten AGL-Vertreter das Gespräch mit anderen im Landesjugendring organisierten Jugendverbänden. Mit der BUNDJugend, der Naturschutzjugend und dem Bund Deutscher Pfadfinder diskutierten AGL-Vertreter das Thema Artenvielfalt und erarbeiteten lösungsorientierte Vorschläge zur gesellschaftlichen Umsetzung dieses Ziels. Von zentraler Bedeutung identifizierten die Jugendverbandsvertreter dabei die Bildung. Nicht nur von Landwirten, sondern vielmehr von allen Mitgliedern unserer Gesellschaft.

Die AGL signalisiert, dass sie weiterhin konstruktiv an Lösungen mitarbeiten möchte und bekräftigt, dass die verbandlich organisierte Jugendarbeit an dem Dialogforum nicht fehlen dürfe.

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